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Kurzportrait zur Gemeinde St. Maria

Öffnungszeiten der Kirche St. Maria:
täglich von 10:00 - 16:00 Uhr

Die katholische Kirchengemeinde St. Maria wurde 1879, mit der Weihe der Kirche, als zweite Stuttgarter Gemeinde nach der Reformation errichtet. Ihr eigentlicher Name „Mariä Heimsuchung“ erinnert an die Begegnung Marias mit Elisabeth und ist der Gemeinde Symbol und Programm zugleich. Als Gemeinde ist uns die Begegnung Gottes mit uns Menschen wichtig, der Gottesdienst und die Begegnung untereinander, nicht nur innerhalb der eigentlichen Gemeinde, sondern darüber hinaus.

Die Stuttgarter eritreisch - äthiopische Gemeinde versammelt sich in Kirche und
Gemeindezentrum St. Paul.
Seit 1979 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde St. Joseph & Mary in Nairobi / Kenia.

Glasfenster im Chor - Otto Habel, 1960

Geschichte bis 1945

Die Marienkirche wurde 1871-1879, als erste katholische Kirche in Stuttgart nach der Reformation, nach Plänen des „Königlichen Hofbaumeisters“ Joseph Egle erbaut. Am 12. November 1879 wurde sie vom damaligen Rottenburger Bischof Carl Josef v. Hefele auf das Patrozinium „Mariä Heimsuchung“ geweiht. Der Name der Kirche erinnert an die Begegnung Marias mit Elisabeth.

Die Kirche wurde als massiver steinsichtiger Sandsteinbau errichtet. Vorbilder waren die Trierer Liebfrauenkirche und die Marburger Elisabethenkirche, die im Gegensatz zur französischen Kathedralgotik stehen.

Die dreischiffige Hallenkirche mit Querhaus und drei Chören ist 54 m lang und 33 m breit. Die Frontseite wird von zwei mächtigen Türmen flankiert, die nahezu 60m in den Stuttgarter Himmel ragen. Die Kirche ist nicht geostet, der Chor weist nach Südwesten.

Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche zerstört, das Gewölbe stürzte ein, nur die Türme blieben stehen. [Ansicht vor der Zerstörung] Unter großen Opfern wurde die Kirche nach dem Krieg wieder aufgebaut. Das Gewölbe wurde durch eine Holzdecke ersetzt. Weihnachten 1949 wurde erstmals wieder in der Kirche Gottesdienst gefeiert.

St. Maria - Chorseite


Geschichte ab 1945

Die Orgel der Marienkirche wurde in den Jahren 1954, 1964 und zuletzt 2001/2002 gebaut. Es handelt sich um eine Schleifladenorgel mit elektrischer Spiel- und Registertraktur, mit 57 klingenden Registern, 2 Pedaltransmissionen, und einem Cymbelstern, 16 Koppeln, 3 Tremulanten, verteilt auf 4 Manuale und Pedal. Erbaut wurde sie von der Biberacher Orgelbaufirma Reiser. (Seit Dezember 2005 mit Glockenspiel).

Die Marienkirche bekam 1960 ein siebenstimmiges Geläut, der damals auf dem Gebiet der Gemeinde ansässigen Firma Kurz, das zuvor den Eucharistischen Kongress in München begleitete.

Die Glasfenster im Chor (1960) und im Schiff (1970) sowie der Kreuzweg (1963) stammen von Otto Habel, der zur Gemeinde gehörte. Vom ursprünglichen Kreuzweg der Beuroner Schule ist nur noch das Bild der Dornenkrönung über der Seitentür im rechten Kirchenschiff vorhanden.

Die Kirche beherbergt mehrere gotische Kunstwerke als Leihgabe des Württembergischen Landesmuseums: Kreuzigungsgruppe (Chor), Kruzifix (Sakramentskapelle), Madonna mit Kind zwischen der Hl. Katharina und der Hl. Barbara (linker Chor).

Kirchenschiff mit Orgel -

Renovierung der Marienkirche

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St. Maria in neuem Licht

Die Marienkirche wird an Wochenenden abends in ein neues, phantastisches Licht gehüllt. Stadt und EnBW haben neue – auch energiesparende Lampen - angebracht, die bewirken, dass insbesondere die Kirchenfassade ganz neu zur Geltung kommt.


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Lichtkunst in der Kirche

http://www.theinert-lichtkunst.de/lichtperformance/visualpiano_kirche.html

Mesnerin Beata Dragon

Frau Dragon ist über das Pfarrbüro erreichbar.



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Renovierung der Marienkirche
Marienkirche um 1900