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Förderprojekt für behinderte Kinder - in den Slums von Nairobi


Das Projekt

Das Challenge Programme ist ein Förderprojekt für behinderte Kinder. Es ist Tagesstätte und Therapiezentrum zugleich. Darüber hinaus erhalten die Eltern Unterstützung und Ermutigung für die Erfüllung ihrer Aufgabe, unter schwierigen ökonomischen und sozialen Bedingungen ein behindertes Kind zu begleiten.

Das Challenge Programme besteht seit 1999. Ohne Ansehen ihrer Stammes- und Religionszugehörigkeit erfahren hier 17 Kinder mit schweren und schwersten Behinderungen Betreuung und Förderung. Durch seine schlichte und effiziente Struktur ist dieses Projekt zu einem einzigartigen Modell der Behindertenarbeit geworden, das inzwischen große Beachtung und Anerkennung in der Fachwelt gefunden hat.

Warum?

In Regionen extremer Armut und sozialer Not kommt es häufig zu Behinderungen aufgrund mangelnder ärztlicher Versorgung bei der Geburt. Für die Familien - oft alleinstehende Mütter - sind diese Kinder eine große finanzielle Belastung und eine gesellschaftliche Ächtung. Behinderte Kinder werden daher nicht selten vernachlässigt, versteckt oder gar verlassen.

Um ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen und ihren Eltern Hilfe und Wertschätzung entgegen zu bringen, wurde das Challenge Programme ins Leben gerufen. Es wird von menschlicher Solidarität und christlichem Verantwortungsgefühl getragen.

Wo?

Das Challenge Programme ist aus der Gemeindearbeit von St. Joseph & Mary erwachsen, die seit mehr als 25 Jahren vielfache Aktivitäten entwickelt hat, um den Menschen in den Slums Hoffnung, Zuversicht und Hilfe für ihr von Armut geprägtes Leben zu geben.

In Shauri Moyo, einem Stadtteil im Osten der kenianischen Hauptstadt Nairobi, hat die am Rande der großen Slums gelegene katholische Kirchengemeinde 1999 dieses Tages- und Therapiezentrum errichtet.

Der große Mehrzweckraum des Gemeindezentrums ist bis heute der Ort, an dem 8 Krankengymnasten, Sozialarbeiter sowie angelernte Helfer 17 behinderten Kindern Pflege und Förderung angedeihen lassen.

Wie?

Neben der spezifischen physio- und ergotherapeutischen Behandlung erfahren die Kinder in der Tageseinrichtung liebevolle Zuwendung. Die Eltern werden in die Therapie mit einbezogen und erhalten im Rahmen regelmäßiger Hausbesuche Anleitung zur Förderung ihres Kindes. Dort werden auch mögliche Probleme und Fragen der häuslichen Versorgung besprochen. Über den Behandlungsverlauf wird Protokoll geführt und monatlich beraten.

Ziel ist es zunächst, weitgehende Selbständigkeit der Kinder bei Alltagstätigkeiten wie Essen, Waschen und Anziehen zu erreichen. Dann erfahren die Kinder einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Elementarunterricht und werden schließlich - wenn dies möglich ist - in die öffentliche Schule überstellt bzw. zur Ausübung handwerklicher Fertigkeiten angeleitet, damit sie später ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise bestreiten können.

Wer?

Neben der spezifischen physio- und ergotherapeutischen Behandlung erfahren die Kinder in der Tageseinrichtung liebevolle Zuwendung. Die Eltern werden in die Therapie mit einbezogen und erhalten im Rahmen regelmäßiger Hausbesuche Anleitung zur Förderung ihres Kindes. Dort werden auch mögliche Probleme und Fragen der häuslichen Versorgung besprochen. Über den Behandlungsverlauf wird Protokoll geführt und monatlich beraten.

Ziel ist es zunächst, weitgehende Selbständigkeit der Kinder bei Alltagstätigkeiten wie Essen, Waschen und Anziehen zu erreichen. Dann erfahren die Kinder einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Elementarunterricht und werden schließlich - wenn dies möglich ist - in die öffentliche Schule überstellt bzw. zur Ausübung handwerklicher Fertigkeiten angeleitet, damit sie später ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise bestreiten können.

Spendenkonto

Katholisches Stadtpfarramt St. Maria
Fangelsbachstraße 20
70180 Stuttgart

Kontonummer: 21 63 938
BLZ: 600 501 01, LB-BW
Stichwort: Challenge Programme

Spendenbescheinigungen werden zugeschickt.


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